PRÄVENTIV
HANDELN

GEGEN GEWALT

HIER UND JETZT

JEDERZEIT UND ÜBERALL

So steht es am Haupteingang und in Stein gemeißelt am Gedenkort Johanneum.

Die Präventionsarbeit hat einen hohen Stellenwert und geht jeden am Johanneum an: Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen. Jede*r kann in unterschiedlichster Form in Not geraten. Wir stellen uns mit allen in der Schulgemeinschaft, auch mit Schülermediator*innen, Präventionsbeauftragten, Schoolworkerin und Schulseelsorgerin gegen Gewalt und Hass in jeder Form.

Die Klassengemeinschaft der neuen 5er soll während der Teamtage in einer Jugendherberge im Saarland gestärkt werden. Unterschiedlichste Präventionsangebote zu den Themen Gewalt, Umgang mit Medien und Sucht werden in den weiteren Klassenstufen folgen.

Sowohl Einblicke in den Berufsalltag als auch soziales Handeln bietet unser Sozialpraktikum „Compassion“ in der Klassenstufe 10.

Unsere täglichen sozialen Angebote im Silentium mit den AGs sowie die Jugendgruppenarbeit in der KSJ und bei den Pfadfindern mit ihrem Ansatz „Der Große hilft dem Kleinen“ fördern diese Orientierung am Johanneum, sogar in den Ferienzeiten.

Eine schuleigene Cloud und ein interner Schul-Messenger sind Gegenstand des Medienkonzeptes Johanneum. Damit bieten wir eine sichere Plattform zur Kommunikation an.

Hier geht es zur Seite unseres Gedenkortes.

Ermutigungstraining

Durchführung durch Dipl. Sozialpädagog*innen und Mediator*innen des Sozialpädagogischen Netzwerks der AWO

Diese Organisation hat in der professionellen Arbeit mit gewaltbereiten, aggressiven Jugendlichen saarlandweit neue Standards gesetzt. Mit dem Modellprojekt „Balance zwischen Akzeptanz und Konfrontation“ wird der Weg der innovativen, gewaltpräventiven Jugendarbeit fortgesetzt. Balance fördert mit gezielt für die jeweilige Altersstufe ausgearbeiteten Angeboten die Entwicklung sozialer Kompetenzen und den gewaltfreien Umgang untereinander. Balance lernt echte Konfliktfähigkeit. Die Durchführung des Projektes "Balance" findet für jede Klasse im Block an zwei Vormittagen statt.

Projekt zum Thema Cybergrooming

Das Projekt der AWO klärt über die Gefahren des "Cybergroomings" (sexuelle Angriffe aus dem Netz) auf.

Schülerworkshop zum Medienkompetenztraining mit dem Datenschutzzentrum des Saarlandes

 

Der Workshop ist folgendermaßen aufgebaut:

1. Was ist Datenschutz und wie kann ich meine Daten schützen?

  • Wie funktioniert das Internet?
  • Welche Dienste nutzen die Schüler*innen im Internet?
  • Wie funktioniert WhatsApp?
  • Was sind Daten und warum sollte man sie schützen?
  • Wie kann man seine Daten schützen?
  • Wie erstelle ich ein sicheres Passwort?

2. Suchmaschinen

  • Was sind Suchmaschinen?
  • Welche verschiedenen Suchmaschinen kennen/nutzen die Schüler*innen?
  • Welche Informationen kann man im Internet über die jeweiligen Schüler*innen finden?

3. Cybermobbing

  • Film "Let's fight it together"
  • Was ist (Cyber-)Mobbing?
  • gemeinsame Bearbeitung verschiedener Aufgaben zum Film
  • Wie kann (Cyber-)Mobbing bestraft werden?
  • Wie gehe ich selbst mit (Cyber-)Mobbing um?

Im folgenden Link sind genauere Informationen zum Workshop zu finden:

http://www.datenschutz.saarland.de/index.php/datenschutz-37/schulworkshops/weitere-informationen

Kinder stark machen

Durchführung durch Dipl. Sozialpädagog*innen des Sozialpädagogischen Netzwerks der AWO

Grundsatz des Projektes ist eine ursachen- und erfahrungsorientierte, suchtmittel unspezifische (Alkohol, Nikotin aber auch Fernsehen, Computer, Cola usw.) Herangehensweise mit dem Ziel, soziale Kompetenzen der Jugendlichen zu stärken, so dass sie „NEIN“ sagen können. In jeder Klasse wird das Projekt in fünf Stunden (eine Stunde pro Tag) durchgeführt.

Die Konsumbereitschaft bei legalen (Alkohol, Nikotin, Medikamente) und gesellschaftlich anerkannten Suchtmitteln ist bei Kindern und Jugendlichen sehr hoch. Daher muss Suchtprävention früh ansetzen, noch bevor für Kinder das Phänomen „Droge“ zum Problem wird.

Sucht ist ein sich immer weiter steigerndes, zwanghaftes Verlangen nach bestimmten Substanzen, die Missempfindungen vorübergehend lindern oder andere „positive“ Empfindungen auslösen. Legale Suchtmittel können einen süchtigen Menschen ebenfalls schwer schädigen. Die Entwicklung von Suchtverhalten ist nicht nur eine Frage des Angebots, sondern auch der Nachfrage. Die Gründe, die zur Nachfrage von Suchtmitteln führen, sind vielfältig und kompliziert. Die Entstehungsbedingungen unterschiedlicher Süchte sind weitgehend gleich.

Kindern und Jugendlichen sind Wege zu einem sinnerfüllten Leben ohne Drogen aufzuzeigen. Der häufig praktizierte drogenspezifische, durch Fallbeispiele abschreckende Ansatz hat sich als nicht geeignet erwiesen, eine andauernde Verhaltensänderung herbeizuführen. Im Mittelpunkt der Prävention muss das Kind in seiner Persönlichkeitsentwicklung stehen. Es gilt nicht abzuschrecken, sondern Kinder in einem Klima liebvoller Zuwendung zu selbstsicheren, harmonischen Persönlichkeiten zu erziehen. Sinnvolle Prävention muss Fähigkeiten und Verhaltensweisen fördern, die vor Suchtverhalten schützen:

  • Eigenverantwortung: Kinder sollen lernen, eigenverantwortlich zu entscheiden und zu handeln.
  • Selbstwertgefühl: Kinder sollen die Erfahrung machen, dass sie in ihren Bedürfnissen und Gefühlen von anderen ernstgenommen werden, denn nur so können sie lernen, sich selbst zu akzeptieren.
  • Eigenaktivität: Kinder sollen in ihrer Handlungskompetenz gefördert werden, ihnen soll Mut gemacht werden, selbst aktiv zu werden und dabei eigene Fähigkeiten und Grenzen auszuloten.
  • Erlebnisfähigkeit: Kinder sollen lernen, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu artikulieren und sozial angemessen damit umzugehen.
  • Konfliktfähigkeit: Kinder sollen lernen, dem Gruppendruck standzuhalten und ihre Meinung und Entscheidung selbstbewusst zu vertreten.
  • Standfestigkeit, Beharrlichkeit: Kinder sollen die Erfahrung machen können, dass das Verfolgen von Zielen oft schwierig ist, Misserfolge möglich sind, die Wichtigkeit der Ziele aber ein Aushalten lohnt.
  • Sinnerfüllung: Kinder sollen selbständig Aktivitäten in Sport, Naturschutz sowie in musischen und sozialen Bereichen entwickeln.

Gegen Gewalt

Das Juwel des Himmels ist die Sonne, 

das Juwel des Hauses ist das Kind.

Unsere Juwelen seid ihr liebe Schüler*innen. Deshalb wollen wir euch zuhören, wenn ihr Sorgen habt und offen sein für eure Probleme, eure Grenzen achten, euch stärken, alles tun, was in unserer Macht steht, um euch zu schützen.

Deshalb gibt es Menschen am Johanneum, an die ihr euch wenden könnt, wenn ihr Sorgen, Probleme habt oder wenn ihr einfach jemanden zum Reden braucht:

Impressionen aus unseren Veranstaltungen

Birgit Haberer-Bick

Bernd Grausam

Claudia Oswald

Kornelia Olbrich