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Joharusalem - Bericht von Eric Berberich aus Tel Aviv

 

Heute war ein toller Tag.
Soviel vorne weg.
Jetzt die Details:

Es war der 21.06.2008 als Pater Gahlen als Direktor am Johanneum offiziell verabschiedet wurde. Das Lehrerkollegium schenkte ihm 4 Wochen Israel. Es ist ja auch ein Traum 4 Wochen in diesem Land zu sein, vor allem als religioesem Menschen. Ich hab ihm nach der Veranstaltung auch alles Gute gewuenscht und (scherzhaft) gemeint, wir koennen uns dann ja in Jerusalem treffen. Ich wusste ja, dass ich in Kuerze fuer eine laengere Zeit nach Israel aufbreche (das Land ist ja nur etwa so gross wie Hessen).Zwei Emails und ein Telefonat spaeter war es dann soweit. Ich hab mich heute um 10:40 tatsaechlich in den Zug Richtung Jerusalem gesetzt:

Das "Joharusalem"

Auf dem Weg zur Altstadt hab ich mir ein Taxi mit einen Touristenpaerchen geteilt. Hab dann noch schnell was kleines gegessen und um kurz vor 14 Uhr war ich an der Dormitio-Abtei, der Unterkunft von Pater Gahlen. Diese liegt direkt am suedlichen Zions-Tor. Er kam mir sogar schon entgegen. Die Freude war gross. Zitat: "Mensch sowas, zwei Johanniter in Jerusalem!". Es wurde ein gespraechiger Nachmittag. Wir quatschen zuerst so eine Stunde in der Cafeteria der Abtei - ueber die Schule, Israel, alte Geschichten. Herrlich. Dann bekam ich eine Exklusivfuehrung. Zuerst durch die Basilika der Abtei. In der Krypta sang mein ehemaliger Religionslehrer das "Salve Regina". Die 5a'ler 89/90 werden sich erinnern, dass ER dieses Lied mit uns in der Kapelle uebte. Danach ging es ueber den Oelberg und "Dominus flevit" zurueck in die Altstadt. Leider war der Tempelberg geschlossen. Wir zogen dann weiter zum Oesterreichischen Hospiz und genossen zunaechst eine gute halbe Stunde die Aussicht. Dort ist auch das Foto entstanden. Danach gab es noch einen leckeren Apfelstrudel und dann war es auch schon 18 Uhr. Das Gespraech neigte sich mehr Richtung Forschung und Zukunft und das Treffen leider dem Ende entgegen. Wir haben uns verabschiedet und ich bin noch in die Grabeskirche (die nicht sooo ueberfuellt war) gegangen.

Lieber Pater Gahlen,

ich danke Ihnen herzlich fuer diesen tollen Nachmittag, das ehrliche und gute Gespraech und Ihre persoenliche Fuehrung. Wir hatten heute ein besonderes Joharusalem. Es hat mir sehr viel bedeutet, dass Sie sich Zeit genommen haben. Ich wuensche Ihnen noch einen schoenen Aufenthalt in Israel und eine gute Heimreise. Bis bald!

Eric Berberich

p.s. das Touristenpaerchen hatte sich uebrigens im Hospiz eingebucht. Ich hab sie spaeter nochmal gesehen.
p.p.s. das Taxi auf der Hinfahrt hat 65 NIS gekostet. Auf der Rueckfahrt hab ich nur 40 bezahlt.

 
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