

Am 17. Februar fand in der Aula die feierliche Gründungsfeier zur gGmbH Johanneum statt. Nach der Begrüßung durch Pater Gahlen und einer theologischen Definition des Begriffes "gemeinnützig" folgten die Grußworte durch den Vertreter der Diözese Speyer, Herrn Prälat Haffner. Die Vertreterin des Kultusministeriums aus Saarbrücken Frau Sabine Blatt überreichte dann die druckfrische Urkunde zur Genehmigung der Umwandlung von einer Privatschule in die Stiftung gGmbH Johanneum. Es folgten die Grußworte von Landrat Clemens Lindemann, der neben einigen historischen Anmerkungen zum Johanneum auch die Grußworte von Oberbürgermeister Joachim Rippel und Bürgermeister Schöner überbrachte. Bernd Grausam als Vertreter des Lehrerkollegiums ließ die Geschichte des Johanneums Revue passieren und erinnerte dabei auch an die schmerzlichen Kürzungen und Einschränkungen gerade in jüngster Zeit. Aus den Reihen des Schulvereins überbrachte unser Geschäftsführer Prof. Gerhard Unteregger die Glückwünsche des 1. Vorsitzenden Klaus Hellriegel. Gerhard Unteregger bedankte sich bei dem scheidenden Schulverwalter Herrn Gerd Albert für die geleistete Arbeit und die gute und problemlose Kooperation mit dem Schulverein über die Jahre. Gleichzeitig begrüßte er die neue Geschäfstführerin der gGmbH, Frau Iris Himbert und versicherte ihr für die Zukunft auch die Unterstützung des Schulvereins. In Kürze skizzierte der Geschäftsführer nochmals die wichtigsten Ziele des Schulvereins, die Stärke seiner Mitglieder und die Bedeutung für die Zukunft der Schule. Dabei stünden nicht nur die finanziellen Leistungen für Schule, Eltern und Schüler im Vordergrund, sondern vor allem auch die idelle Unterstützung bei der weiteren Entwicklung des Gymnasiums Johanneum gGmbH. Dass bei dieser Entwicklung die bisherigen Werte: "Selbstlos zu denken und zu handeln, lehrend und lernend" - wie von Pater Gahlen in der Einführung betont - auch weiter Richtungsweisend sein wird, unterstrich Unteregger noch einmal mit dem Zitat: "Tradition ist nicht Bewahren der Asche, sondern Weitertragen der Flamme".
Anschließend erläuterte Pater Dr. Linnebrink noch einmal die Gründe für die Umwandlung und den Werdegang der Stiftung und der gGmbH. Sie seien ein "Garant für die Erhaltung und der Sicherung der Zukunft des Johanneums". Nach der offiziellen und feierlichen Verabschiedung von Herrn Albert und der Einführung von Frau Iris Himbert betonte die neue Geschäftsführerin in einem kurzen Statement, dass sie "auf vertrauten Pfaden weiterarbeiten" aber dabei "auch eigene Wege wählen" werde. Provinzial Pater Lamers betonte bei seinem Schlußwort, dass in der Vergangenheit im Orden immer wieder darüber beraten worden sei, wie es mit dem Johanneum weitergehen wird. Mit der Gründung der Stiftung und der gGmbH habe die Entwicklung dann doch zu einem "guten Ende gefunden".
Begleitet und untermalt wurde dieses festliche Ereignis wieder einmal von unserem wunderbaren Collegium Musicum unter Leitung von unsererm lieben Pater Holtmann, ganz herzlichen Dank euch allen!
Nach so viel Reden (2 Stunden) folgte dann der befreiende Gang zum Büffet mit kleinen Häppchen von unserem hauseigenen Partyservice Petak, serviert von einem jungen Schülerteam. Als Zeichen der Cooperate Identity trugen sie weiße Schürzen mit dem Johanneum-Adler.
Bruder Schürer hat die wichtigsten Momente wie immer in zahlreichen, teilweise recht imposanten Bildern festgehalten - hier nur eine kleine Auswahl. (herzlichen Dank Bruder Schürer!).
Mit vielen tiefgründigen Gesprächen in lockerer Atmosphäre (wie die Bilder zeigen) über die Vergangenheit und Zukunft des Johanneums bei dem ein oder anderen Bierchen klang dieser denkwürdige Tag in der Geschichte unseres Johanneums aus.
Wir wünschen uns allen für diese Zukunft alles Gute und Gottes Segen.
20.Februar 2006
Gerhard Unteregger
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Hier eine erste kleine Auswahl, weitere Bilder folgen!





