

"Vom 21. Januar bis 1. Februar 2013 haben die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 ihr Sozialpraktikum "Compassion" absolviert. In zahlreichen sozialen Einrichtung in Homburg und Umgebung, bis in die Westpfalz hinein, haben sie Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit Kindern, in der Unterstützung alter oder behinderter Menschen und in der Sorge für Patienten gesammelt.
Lehrerinnen und Lehrer des Johanneums, die die PraktikantInnen vor Ort besucht haben, konnten zumeist viel Lob und Anerkennung für die Arbeit der Jugendlichen mitnehmen. Das Sozialpraktikum gab manchem die Chance, Stärken und Begabungen zu zeigen oder gar zu entdecken, für die im schulischen Alltag z.T. nur wenig Raum ist.
Nach der Compassion-Zeit wurden Erfahrungen und Erlebtes u.a. auch im Religionsunterricht reflektiert und aufgearbeitet. Zum Abschluss feiern die Schülerinnen und Schüler dann gemeinsam einen Gottesdienst, der im Zeichen von "Compassion" steht."
Schülerstatements Comp 2013_Aufgaben
?Ihr seid die Zukunft der Kirche!?
Im Rahmen der ?Schülertage des Bistums Speyer 2013? konnten Vertreter der Bistumsleitung am 17.1.2013 über 90 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Johanneum aus Homburg in Speyer begrüßen.
Die Jugendlichen waren einer Einladung des Bischofs Karl-Heinz Wiesemann zu einem der Begegnungstage gefolgt, die erstmals zum Thema ?Meine Diözese? für alle Oberstufenschüler des Bistums angeboten wurden. Da wollten auch die Zehntklässler und die Religionsneigungskurse des christlich geprägten Johanneums dabei sein.
Fotos und Schülerbeiträge zu dieser Veranstaltung
Spenden bringt Segen
Die Schülerinnen und Schüler des Johanneums erreichte im Juni ein Dank von Misereor für die Spende von 806,06 Euro für das Projekt ?Cage People? in Hongkong.
Die Ausstellung ?Hongkong ? Leben im Käfig? war in der Aula des Johanneums in der Fastenzeit der Anlass, Solidarität mit den Menschen in Hongkong zu leisten. Der Geschäftsführer von Misereor, Dr. Bröckelmann-Simon, schrieb: ?Ich finde es ganz toll, dass ihr über den eigenen Tellerrand hinausblickt und so viel Anteilnahme am Leben der ?Käfigmenschen? in Hongkong aufbringt.?
Ein weiterer Neubeginn brachte die Ausstellung: an jedem Dienstag werden in der zweiten Pause Produkte des EineWelt-Ladens von Homburg von Schülern für Schüler zum Verkauf angeboten.
So ist ein Mosaiksteinchen für Gerechtigkeit und Solidarität durch die Schülerinnen und Schüler des Johanneums hinzugekommen.
Hier der "Dankesbrief von Misereor"
Misereor Projekt ?Cage People? zu Gast im Johanneum
Die Aula des Johanneums in Homburg ist für zehn Tage Ausstellungsort des Projektes ?Daheim auf 2 qm ? Vom Leben im Käfig?.
Am 13. März 2012 wurde die Ausstellung eröffnet. Schon der erste Blick auf die Ausstellung, die den Lebensraum ?Käfig? in den Mittelpunkt stellt, macht deutlich, wie bedrückend ein Leben auf 2 qm ist.
Der Schüler Sebastian Schreiber eröffnete mit einem Werk von Franz Liszt am Flügel die Vernissage ? dazu vermerkte eine Schülerin später: ?Der Kontrast zwischen Flügel und Käfig ging unter die Haut.?
Der Schulleiter Herr Seiwert zeigte sich in seiner Begrüßungsrede von dem ?Wenigen? beeindruckt. Er konnte an dieser Stelle Herrn Stahl (Misereor/Aachen) und Herrn Fuhrbach (Referat Weltkirchliche Aufgaben/Speyer) begrüßen und ihnen für die Möglichkeit danken, dass diese Ausstellung am Johanneum Station macht.
Die Arbeit von Misereor wurde auch durch den Stand des Eine Welt Ladens/Homburg präsent, deren ehrenamtliche Mitarbeiterinnen Herr Seiwert ebenso begrüßte.
Für die thematische Vertiefung konnte Frau Spiegel aus Neustadt gewonnen werden, die in einem Eingangsreferat für die Schüler und Schülerinnen sowie für die Gäste in die Thematik einführte. Dass die Forderung nach der Verwirklichung des Menschenrechtes auf Wohnen an Dringlichkeit gewann, dazu trug ihr Referat bei.
Ein Pfadfinder erlebte die Enge des Käfigs hautnah. Herr Pfr. Dr. Seckinger forderte ihn auf, in solch einen Käfig hineinzugehen ? besser gesagt zu krabbeln. Auch wenn es nur ein kurzer Moment war: Die Enge war beklemmend für ihn. Wieder ein Kontrast: Unsere Lebenswelt beschrieb ein KSJ'ler. Das eigene Zimmer um ein Vielfaches größer als der Käfig und dazu die verschiedenen Räume einer Wohnung.
Hier einige Schüleräußerungen: ?Ich war schockiert?. - ?Allein der Käfig weckt Interesse und man will mehr wissen.? - ?Es ist schon komisch zu merken, wie gut wir es haben.? - ?Ich kann das, was ich habe, viel besser schätzen.? Neben dem Erschrecken stellte sich auch Trauer bei manchen Schülern und Schülerinnen über die Lebenssituation der Cage People ein.
Bei Worten soll es nicht bleiben, meinten machen der Schüler und Schülerinnen. In der Unterstufe war eine Frage beherrschend: ?Wie kann ich den Kinder auf den Bildern helfen??
Inzwischen haben viele Religionsklassen die Ausstellung besucht. Die Betroffenheit war groß. Ebenso die Einsicht in die Möglichkeiten unserer Lebenssituation.
Fotos in der rechten Spalte
Am Samstag, den 2. Dezember fand am Johanneum der diesjährige Infotag statt.
Viele Eltern fanden sich mit ihren Kindern ein, um sich über die Möglichkeiten zu informieren, die sie am Gymnasium Johanneum haben.
Nach der Informationsveranstaltung durch die Schulleitung konnten sich alle Interessierte während der Führungen durch das Schulgelände, die Räumlichkeiten des Silentiums, die Kapelle und das Gelände der Jugendgruppen (Pfadfinder und KSJ) einen Überblick über das verschaffen, was am Johanneum so alles läuft.
Auch am Pavillon des ?Silentiums?, der Nachmittagsbetreuung, und in den von den Fachschaften eingerichteten Räumen gab es die Möglichkeit sich mit den LehrerInnen der Schule zu unterhalten, Fragen zu stellen, oder einfach zu einem ?Schwätzchen?, so auch im Relgionscafé, wo man sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee und etwas Gebäck entspannen konnte.
Übrigens: Auch der Nikolaus hatte sich trotz des schlechten Wetters auf den Weg gemacht.
Auf der echten Seite einige Bilder vom Tag: (zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken)
Jugendkreuzweg mit Theater-AG
Am letzten Schultag vor den Osterferien feierte die ganze Schulgemeinschaft des Johanneums eine Fastenmeditation in der Aula. Höhepunkte dabei waren ein von der Theater-AG der Schule aufgeführtes Stück über Sinn und Bedeutung des Fastens sowie der von Schülern und Lehrern gestaltet ökumenische Jugendkreuzweg. Im Verlauf dieses Gpottesdienstes wurde auch des Kollegen Hans-Friedrich Saalfeld und des ehemaligen Schülers Denis Grelich gedacht, die in den letzten Wochen verstorben sind.Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Seckinger bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben, besonders auch beim dem Chor und der Technik.
Mit dem Wunsch nach frohen und gesegneten Osterferien konnten sich dann Schüler und Lehrer in die wohlverdienten schulfreien Tage begeben.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurden Schüler vom Schulverein für ihr Eintreten für "gesunde Ernährung" geehrt. Die Klasse 6a gewann den 1. Preis, ein Tag im Abenteuer-Park Homburg-Jägersburg.
Am letzten Schultag versammelte sich die ganze Schulgemeinde in der Aula des Johanneums, um den Weihnachtsgottesdienst zum Abschluss des Jahres 2011 zu feiern. Der katholische Pfarrer Stefan Seckinger und der evangelische Pfarrer Franz Raquet hatten mit einigen SchülerInnen den Gottesdienst mit dem Thema ?Bethlehem suchen? vorbereitet. Während der Feier führten die Mitglieder der Theater-AG eine Szene auf, die zeigte, was ?Bethlehem suchen? im christlichen Sinn bedeuten kann. Wie jedes Jahr trug das Licht von Bethlehem, das die Pfadfinder mitgebracht hatten, zu einer besonderen Stimmung in der Aula bei.
Gemeinsam sprach zum Schluss die gesamte Schulgemeinde das Vater Unser. Auch der Chor trug zum feierlichen Rahmen bei. Nach seinem Weihnachtsgruß verabschiedete der Schulleiter Helmut Seiwert die SchülerInnen und LehrerInnen in die Weihnachtsferien.
In der Aula unserer Schule fand für die ganze Schulgemeinde eine Gedenkfeier für die Opfer des Amoklaufs in Winnenden statt.